Datenübernahme


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Wichtige Informationen zur Datenübernahme
Wir werden alles tun um Ihre Aufträge so reibungslos wie nur möglich zu bearbeiten. Ein wesentlicher Punkt ist die Art und Weise, wie Sie Ihre Daten zur Verarbeitung an uns weitergeben.

Die folgenden Punkte entsprechen den üblichen Anforderungen der professionellen Druckvorstufe. Bitte nehmen Sie sich 15 Minuten Zeit um die Informationen zu lesen. Werden alle diese Punkte eingehalten, steht einem erfolgreichem Druckprojekt nichts mehr im Wege.

1. Dateibenennung

In unserem Hause werden Daten aus den verschiedensten Betriebssystemen (Mac, Windows, Unix, etc.) und Anwendungsprogrammen verarbeitet. Um Daten Problemlos übernehmen zu können, sind folgende Benennungsregeln zu beachten:

  • erlaubte Zeichen: “A-Z”, ”a-z”, “0-9”, “-“ (Bindestrich), “_” (Unterstrich)
  • max. Länge Datei-/Verzeichnisname: 32 Zeichen
  • max. Verzeichnisverschachtelung: 4 Ebenen
  • keine Umlaute verwenden
  • “.” (Punkt) ist nur zur Trennung von Name und Dateiendung erlaubt
  • Dateiendung immer anhängen

2. Dateianlieferung

Zur Dateianlieferung stehen Ihnen zwei Wege zur Auswahl: 

  • Offline via Datenträger: CD-ROM, DVD, DVD-RAM (Mac), Diskette 3,5”, externe Laufwerke mit USB 1.0 oder IEE1394 (FireWire400) Anschluß,  (andere Datenträger werden nach vorheriger Absprache selbstverständlich auch angenommen)
  • Online via Email: mail@bindotec.de

Bitte schicken Sie uns in jedem Fall das vervollständigte Auftragsformular zusammen mit dem Datenträger oder im Falle einer Emailübertragung, per Fax an unsere Nummer (0 82 34) 41 69 5.

Um den Umfang der gelieferten Daten so gering wie möglich zu halten, können und sollten Sie Ihre Daten komprimieren. Von uns können folgende Kompressionsverfahren bearbeitet werden: .zip (Windows), .sit und .hqx (Mac).

Da es auf dem Transportweg jederzeit zum Verlust oder Beschädigung von Datenträgern kommen kann, senden Sie uns bitte in keinem Fall Originaldaten sondern nur Kopien.

3. Dateiformate

Folgende Satzdateien können von uns verarbeitet werden.

  • offene Daten: Adobe Indesign und Pagemaker, Quark Xpress (bis Version 4, als EPS sichern), Adobe Illustrator, Macromedia Freehand (bis Version 10), Corel Draw (bis Version 11)
  • geschlossene Daten: PDF (1.4, 1.5), EPS

Um Unstimmikeiten bei der Ausgabe schon von Anfang an zu vermeiden sollten die Daten wenn möglich als geschlossene Datei geliefert werden.

Für Bilddateien verwenden Sie bitte immer das TIF- oder das EPS-Format. Nutzen Sie möglichst keine Kompressionsverfahren und senden Sie uns keine DCS-Daten. Die Auflösung der Bilder sollte im Idealfall 300 dpi bezogen auf die Endgröße, betragen. Werte die darunter liegen, können zu minderer Qualität führen. Auflösungen unter 150 dpi sind immer kritisch. Speichern Sie keine ICC-Profile mit ab.

4. Kontrollausdrucke

Bitte legen Sie zu Ihrem Auftrag immer Laser- oder Tintenstrahlausdrucke im Maßstab 1:1 bei. Ist ein 1:1 Ausdruck nicht möglich, schreiben Sie den Maßstab bitte auf die Ausdrucke.

Farbausdrucke, die nicht mit einem handelsüblichen Digitalproof-System hergestellt wurden, sind in der Regel nur näherungsweise farbverbindlich. Bei farbverbindlichen Kontrollausdrucken geben Sie bitte das Proofsystem, die RIP-Software sowie evtl. verwendete ICC-Profile an. Beachten Sie bitte, dass die Farbwiedergabe eines als farbverbindlich eingestuften Digital-Proofs trotzdem von dem Druckergebnis abweichen kann. In diesem Fall nehmen wir Kontakt mit Ihnen auf.

5. Schriften

Um Ihre Daten bearbeiten zu können, müssen wir exakt die gleichen Schriften zur Verfügung haben, die Sie zur Herstellung des Dokumentes verwendet haben. Ausnahme: PDF-Dateien. Die meisten Programme haben einen Befehl, der die verwendeten Schriften auflistet. Wenn Sie weitere Schriften in positionierten Grafiken verwendet haben, benötigen wir auch diese. In einigen Programmen (Illustrator, Freehand, Corel Draw) können Sie die Schriften in Vektoren (Zeichenwege) umwandeln. Nutzen Sie diese praktische Funktion insbesondere für kleinere Jobs von ein oder zwei Seiten.

Verwenden Sie wenn möglich PostScript-Schriften. True-Type-Schriften sind möglich, haben aber u. U. eine mindere Qualität.

Benutzen Sie keinesfalls das Schriftstil-Menü, um bei Schriften "fett", "kursiv" oder "unterstrichen" einzustellen. Verwenden Sie immer den entsprechenden Schnitt (z. B. Times Bold). Ein fehlender Schriftschnitt bedeutet, dass Sie diesen Schnitt NICHT verwenden können.

6. Farben

Die Farbinformationen  in den Bildern Ihrer Dokumente dürfen nur im CMYK-Farbraum definiert sein. Konvertieren Sie Bilder, die auf anderen Farbräumen definiert sind  (z. B. Scans im  RGB-Modus) in den CMYK-Modus.

Erstellen Sie nach  Möglichkeit bei der Erzeugung der PostScript-Datei Farbauszüge (Separation). Sie können eine solche separierte PS-Datei mit allen professionellen DTP-Programmen (z.  B. Indesign, PageMaker,  Illustrator, QuarkXpress) erzeugen.

Eine Ausnahme bildet  der Druck mit Sonderfarben. Hier sollten Sie die Sonderfarben als einzelne Farben anlegen.

Bei der Erstellung  einer separierten PS-Datei sollten Sie darauf achten, dass die Bezeichnung der  Farbauszüge den Farbbezeichnungen (z. B. Name der Sonderfarbe und Schwarz) entsprechen. Weisen Sie aber in  diesem Fall in Ihrem Ablauf auf die Sonderfarbe hin und legen Sie ein Muster oder genaue Farbbezeichnung der Sonderfarbe bei.

7. Anschnitt, Überfüllung

Anschnitt: Elemente, die bis an den Rand Ihres Dokumentes heranreichen, benötigen eine Beschnittzugabe von 3 mm. Das heißt, die Elemente müssen 3 mm über den Seitenrand hinausragen. Diese Beschnittzugabe gleicht mögliche Toleranzen beim Schneiden aus.

Überfüllungen: Überfüllungen müssen für Farbflächen angelegt werden die aneinander grenzen, aber keine gemeinsamen Farbanteile aufweisen. Kleinste Verschiebungen im Druck können sonst zu Zwischenräumen, den sogenannten „Blitzern”, führen. Gängige DTP-Programme haben in der Regel eine brauchbare Grundeinstellung, die Sie nur verändern sollten, wenn Sie über das notwendige Fachwissen verfügen.

Informationen zur Datenübernahme (PDF-Datei, ca. 100 KB)



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